Pressemitteilungen
 

15.11.2006
4. Unternehmertag im Industriepark Schwarze Pumpe

21.06.2006
Vattenfall feiert in Schwarze Pumpe Ausbildungs-Jubiläum

21.04.2006
Bedeutender Wirtschaftsfaktor und industrieller Kern

07.04.2006
Ein Jahr Papierproduktion in Spremberg

14.09.2005
Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum kann aufatmen

04.09.2005
Perspektiven eines Standortausbaues diskutiert

19.05.2005
Vattenfall baut Pilotanlage für CO2-freies Kraftwerk

23.11.2004
FH Lausitz lädt zu 4. Wissenschaftstagen ein

29.10.2004
Vattenfall Europe Mining AG gründet „Stiftung Lausitzer Braunkohle“

25.08.2004
Lausitz-Erklärung

17.05.2004
Stärkung des Industriestandorts Schwarze Pumpe

07.11.2003
Standortentwicklung Schwarze Pumpe - Zwischenbilanz und Perspektive

15.11.2006
4. Unternehmertag im Industriepark Schwarze Pumpe

Die Unternehmer blicken besorgt in die Zukunft.
Immer weniger Schulabgänger, hohe Abwanderungsquoten motivierter junger Leute, bei vielen Schulabgängern mangelndes Leistungspotenzial und fehlende berufliche Orientierung stehen in den nächsten Jahren einem größer werdenden Fachkräftebedarf in unserer Region gegenüber.
Schon heute suchen manche Unternehmen nach qualifizierten Fachleuten.
Was liegt da näher, als sich die eigenen Fachkräfte langfristig und geplant selbst heranzubilden, jungen Menschen hier in der Region Perspektiven aufzuzeigen, ihnen aber auch bewusst zu machen, dass Zukunft und Leistung eng miteinander verbunden sind.
Deshalb gehen einige Unternehmen bereits heute in die Offensive. Sie suchen den Kontakt zu den Schulen, öffnen ihr Unternehmen für Schüler und Schülerinnen, arbeiten eng mit den Fachlehrern der Schulen zusammen.

„Wie nah sind Schule und Wirtschaft wirklich?“.
Was ist an Zusammenarbeit erforderlich und machbar?
Welche Erfahrungen gibt es dazu schon in der Region? – das sind Themen, die am 23.11.2006 zum Unternehmertag im Industriepark Schwarze Pumpe von Vertretern der Unternehmen und Schulen der Region diskutiert werden.

Die Initiatoren des Unternehmertages, der Bürgermeister der Stadt Spremberg und die Projektgruppe Standortentwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe in Zusammenarbeit mit der LASA Brandenburg GmbH, dem Unternehmerverband Brandenburg und der InBIT gGmbH laden dazu alle interessierten Unternehmen und Schulen ein, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie für diese Region Wirtschaft und Schule näher zusammenrücken können.

23.11.2006 Unternehmertag Industriepark Schwarze Pumpe
Fachkräftesicherung in der Region – Wie nah sind Schule und Wirtschaft?
14:00 – 18:00 Uhr
Suhler Klubhaus, Schwarze Pumpe

Anmeldungen sind noch möglich bis zum 21.11.2006 unter
Tel.: 03564 -692131 oder -693053, Fax: 03564-693248.

Projektgruppe Standortentwicklung

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21.06.2006
Vattenfall feiert in Schwarze Pumpe Ausbildungs-Jubiläum

Daran erinnerte die Cottbuser Vattenfall Europe Mining & Generation gestern mit einer Festveranstaltung am Standort. An die Spitzenzahlen der 80er-Jahre – damals lernten am Standort insgesamt 1891 Lehrlinge – kommt der heutige Tagebau- und Kraftwerksbetreiber im Lausitzer Revier zwar nicht heran. Aber mit insgesamt 1000 Ausbildungsplätzen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen gehört Vattenfall heute zu den größten Ausbildungsbetrieben in den neuen Ländern. Karsten Predel, Leiter Personalentwicklung von Vattenfall in Cottbus, sprach angesichts der Tradition von «Ansporn und Verpflichtung» für den Energiekonzern, jungen Leuten Chancen in zukunftsfähigen Berufen einzuräumen. So wurden in diesem Lehrjahr 215 neue Vattenfall-Azubis eingestellt. Im Jahr zuvor waren es 191.

Eig. Ber./B.M.

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21.04.2006
Bedeutender Wirtschaftsfaktor und industrieller Kern

Rund 23.600 Arbeitsplätze werden direkt oder indirekt durch die ostdeutsche Braunkohlenindustrie gesichert. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute in Dresden vorgestellte Studie der Prognos AG mit dem Titel „Energie- und re-gionalwirtschaftliche Bedeutung der Braunkohle in Ostdeutschland“. Wie aus der im Auftrag der Vattenfall Europe AG erstellten Untersuchung hervorgeht, kommen auf jeden Beschäftigten in der Braunkohlenindustrie ein Erwerbstäti-ger in Zulieferbetrieben sowie 0,3 Beschäftigte in Bereichen, in denen die Arbeitnehmer Konsumausgaben tätigen. „Als bedeutender Wirtschaftsfaktor in Ostdeutschland sowie als industrieller Kern in der Lausitz und in Mitteldeutschland wird die ostdeutsche Braunkoh-lenwirtschaft auch in Zukunft einen erheblichen Beitrag zur Energieversor-gung in Deutschland leisten“, erläuterte der Marktfeldleiter Energie und Was-ser der Prognos AG, Jens Hobohm, die Ergebnisse. Wie die Autoren der Studie weiter hervorheben, seien in der Lausitz und in Mitteldeutschland direkt mehr als 10.000 Menschen in der Braunkohlenindust-rie beschäftigt. Die Arbeitsentgelte summierten sich auf jährlich 482 Millionen Euro. Am Wichtigsten sei die Braunkohlenwirtschaft für den Spree-Neiße-Kreis (2.124 Beschäftigte), den Niederschlesischen Oberlausitzkreis (1.380), die Stadt Cottbus (1.290) sowie Hoyerswerda (872) und das Leipziger Land (813). Aber auch umliegende Kreise profitieren von der Wirtschaftskraft. „Das Ergebnis der Studie ist wichtig für die Region, bestärkt uns in unserer Arbeit und bekräftigt unsere Planungen zum Bau eines weiteren Kraftwerks-blockes am Standort Boxberg. Dass der Betrieb des Kraftwerks langfristig direkt oder indirekt rund 1.100 Arbeitsplätze sichern könne, ist ein gutes Sig-nal an die hier lebenden Menschen“, bewertete Reinhardt Hassa, Vorstand der Vattenfall Europe AG sowie Vorstandssprecher von Vattenfall Europe Mining & Generation, das Ergebnis. Am Standort Boxberg plant das Unternehmen den Bau eines zusätzlichen Kraftwerksblockes auf Braunkohlenbasis mit 675 Megawatt installierter Kapa-zität. Rund 800 Millionen Euro soll das Vorhaben kosten. Geld, das großteils der Region zugute kommen wird. Nach Schätzungen der Prognos AG werden allein auf der Baustelle rund 1.000 Menschen Beschäftigung finden. Im lang-fristigen Betrieb entstünden rund 50 bis 70 neue Arbeitsplätze. Weitere rund
300 Millionen Euro kostet der beschlossene Weiterbetrieb des derzeit ge-stundeten Tagebaus Reichwalde.
„Für den Weiterbetrieb des Tagebaus Reichwalde ist die Studie ebenfalls ein positives Signal. Der Tagebau sichert die verlässliche Versorgung des neuen Boxberger Kraftwerksblockes mit Lausitzer Braunkohle. Und die Studie der Prognos AG hat gezeigt, dass die Braunkohle konkurrenzfähig ist. Damit dies langfristig so bleibt, braucht es neben stabilen politischen Rahmenbedingun-gen die Akzeptanz in der Bevölkerung. Hier setzen wir auf Dialog mit den Menschen sowie Kooperation mit den regionalen Akteuren“, sagte das Vor-standsmitglied von Vattenfall Europe Mining & Generation, Dr. Hartmuth Zeiß. Die Studie der Prognos AG hat die heutige ostdeutsche Braunkohlenindustrie untersucht und ihre Entwicklung bis zum Jahr 2050 prognostiziert. Fazit: Der-zeit könne nur die Kernenergie als Primärenergieträger eine ähnlich gute Wirtschaftlichkeit wie die Braunkohle vorweisen. Auch die Sicherheit der Ver-sorgung sei höher als die von Steinkohle, Erdgas oder Kernenergie. Voraus-setzung sei hier jedoch die Genehmigung neuer Abbaufelder. Allein bei der Umweltverträglichkeit schnitten andere Energieträger heute noch besser als die Braunkohle ab. Abhilfe könnte hier die CO2-Abscheidung schaffen. Am Kraftwerksstandort Schwarze Pumpe plant Vattenfall Europe für 40 Millionen Euro den Bau einer Pilotanlage zur Erforschung der Zukunfts-technologie. Diese könnte eine Stromerzeugung aus Braunkohle ohne Emis-sion von Kohlendioxid möglich machen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen ist: Marco Bayer, Vattenfall Europe Mining & Generation, Telefon (0355) 28 87 - 34 74, Fax (0355) 28 87 - 30 66, marco.bayer@vattenfall.de

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07.04.2006
Ein Jahr Papierproduktion in Spremberg

Seit genau einem Jahr wird in der Papierfabrik Hamburger-Spremberg Papier produziert. Am 7. April 2005 konnte erstmals im Spremberger Industriepark Schwarze Pumpe Wellpapperohpapier erzeugt und auf den Tambour aufgerollt werden.

Die ersten zwölf Produktionsmonate waren nach Aussage des Geschäftsführers Marketing & Vertrieb, Jörg Hischemöller, sehr erfolgreich. Die sehr ehrgeizigen Ziele wurden sogar übertroffen; sowohl die produzierte Menge als auch der Sortenmix an weißen und brauen Wellpapperohpapieren liegt über den Planwerten. Bereits jetzt werden mehr weiße als braune Papiere gefertigt. Ursache für das sehr gute Ergebnis ist eine nahezu abrissfreie Produktion, das heißt eine wesentlich höhere Verfügbarkeit der Papiermaschine als geplant. Mehr als 275.000 Kilometer Papier mit einer Breite von 5,30 Meter wurden bisher produziert. Unsere Erde könnte mit dieser Papierbahn annähernd siebenmal umwickelt werden.

Viel Unterstützung erhielten die Spremberger in der Anlauf- und Optimierungsphase von Mitarbeitern der W. Hamburger Gruppe aus Niederösterreich und aus Bayern.

Seit einem Monat ist die Papierfabrik Hamburger-Spremberg zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000.

Wie der kaufmännische Geschäftsführer Jens Warnken berichtet, sind nun alle 299 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 27 Auszubildende an Bord. Nicht nur den Auszubildenden werden von ihrem Ausbildungsbetrieb, der GAF Hoyerswerda mit Sitz in Spreetal, beste Kritiken bescheinigt. Die Ausbildung aller Beschäftigten entsprechend den Voraussetzungen und den Erfordernissen zeigt große Erfolge. Die Geschäftsführung ist stolz auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zu mehr als 95 % aus der Region kommen.

Ziel der österreichischen Hamburger-Gruppe ist es, weltweit Marktführer bei der Produktion von weißen Wellpapperohpapieren zu werden.

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14.09.2005
Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum kann aufatmen

Pressemitteilung
(im Auftrag von Herrn Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg
Insolvenzverwalter der SVZ Schwarze Pumpe GmbH i. I.)


SVZ-Verwalter beginnt mit Schlussverhandlungen –
Übertragung an Sustec nunmehr zum 01.10.2005 vorgesehen.


Wie der Insolvenzverwalter der Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum Schwarze Pumpe GmbH (SVZ), Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg, Dresden, mitteilte, hat ihn der Gläubigerausschuss in seiner heutigen Sitzung damit beauftragt, die Schlussver-handlungen mit der Schweizer Sustec Gruppe zu führen.

Vorgesehen ist die Übertragung des operativen Geschäftsbetriebes nunmehr für den 01.10.2005.


Sekundärrohstoff-Verwertungszentrum
Schwarze Pumpe GmbH i. I.
Südstraße
02979 Spreetal

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04.09.2005
Perspektiven eines Standortausbaues diskutiert

Die Perspektiven eines weiteren Ausbaues des Industrieparks Schwarze Pumpe standen heute im Mittelpunkt der Wirtschaftskonferenz „Zukunft aus Tradition“. Die rund 250 Teilnehmer diskutierten auf dem Unternehmertag in Schwarze Pumpe unter anderem über Strategien zur Förderung von Ansiedlungen auf dem Industriegelände, den Nutzen von Forschungskooperationen mit Hochschulen sowie die Zukunftschancen regenerativ gewonnener Kraftstoffe. „Der Standort Schwarze Pumpe bietet mit seiner hervorragenden Infrastruktur optimale Bedingungen für die energieintensive Produktion, für Dienstleister aus dem Umfeld der Energiewirtschaft sowie für die Branchen Papier, Abfallwirtschaft und Logistik“, sagte Mining-/Generation-Arbeitsdirektor Dr. Hermann Borghorst. „Weitere Ansiedlungen im Industriepark können eine Perspektive für die ganze Region schaffen.“ Entscheidend hierfür sei eine Länder übergreifende Bündelung der Fördermaßnahmen in der sächsischen und der brandenburgischen Lausitz. Auch der Ansatz der brandenburgischen Landesregierung, die Förderpolitik auf Wachstumskerne in Verbindung mit vorhandenen, potenzialstarken Branchen auszurichten, wird durch den Personalvorstand von Vattenfall Europe Mining & Generation positiv betrachtet. „Um Kontakte zu neuen Investoren zu knüpfen, arbeitet das Projektteam zur Entwicklung des Industrieparks im Netzwerk Lausitz mit und hält Kontakte zu Wirtschaftsförderern sowie kommunalen und regionalen Einrichtungen“, erläuterte der Sprecher des Projektbeirates, Prof. Dr. Detlev Dähnert. Darüber hinaus sei es Aufgabe der Projektgruppe, die am Standort vertretenen Firmen zu betreuen und so eine Entwicklung des Standorts von Innen heraus zu för-dern. Die erfolgreiche Betreuung von Investoren müsse kontinuierlich und langfristig angelegt sein.
Die Veranstaltung war das dritte Treffen im Rahmen der so genannten Unternehmertage. Die Wirtschaftskonferenz wurde in diesem Jahr auch durch den 50. Jahrestag der Grundsteinlegung zum Industriestandort Schwarze Pumpe geprägt. Neben Arbeitsdirektor Dr. Hermann Borghorst und Prof. Dr. Detlev Dähnert waren unter den Rednern der Vorstandsvorsitzende der W. Hamburger AG, Thomas Prinzhorn, die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Brigitte Klotz, der Leiter Sanierungsbereich Ostsachsen der LMBV, Michael Illing, der Präsident des Bundesverbands biogener Kraftstoffe, Peter Schrum sowie der Vorstand der eta AG, Olaf Wehner.

Projektgruppe Standortentwicklung

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19.05.2005
Vattenfall baut Pilotanlage für CO2-freies Kraftwerk


Das Energieunternehmen Vattenfall wird am Standort Schwarze Pumpe im brandenburgischen Spremberg für rund 40 Mio. € die weltweit erste Pilotanlage für ein CO2-freies Braunkohlekraftwerk nach dem so genannten Oxyfuel-Verfahren bauen. Die Vattenfall-Pilotanlage mit einer Leistung von 30 MW thermischer Leistung dient Forschung und Entwicklung, um die neue Technologie zur Marktreife zu führen. Sie soll nach einer etwa dreijährigen Bauzeit 2008 in Betrieb gehen.

Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe AG, betonte den Pioniercharakter des Projekts: "Schon heute sind unsere Braunkohlekraftwerke State of the Art. Mit der geplanten Pilotanlage betreten wir nun wiederum technologisches Neuland und gehen den entscheidenden Schritt von der Forschung zur Entwicklung. Als großer Energieerzeuger übernehmen wir mit dem
Oxyfuel-Projekt für ein CO2-freies Kohlekraftwerk eine führende Rolle bei einer künftig klimafreundlicheren Energiegewinnung aus Braunkohle."

Bei dem Oxyfuel-Verfahren wird Braunkohle mit einem Gemisch aus reinem Sauerstoff und rezirkuliertem Rauchgas verbrannt. Die neue Technologie soll ermöglichen, das während der Braunkohleverstromung anfallende Kohlendioxid abzuscheiden. Im kommerziellen Betrieb wird es dann nicht mehr an die Atmosphäre abgegeben, sondern dauerhaft gespeichert.

"Die Risiken des Klimawandels erfordern entschlossenes Handeln auch von Wirtschaft und Industrie", so Lars G. Josefsson, President und CEO von Vattenfall AB bei der Vorstellung des Projekts in Berlin. "Mit dem Projekt des CO2-freien Kraftwerks unternimmt Vattenfall als ein führendes europäisches Energieunternehmen weitere konkrete Schritte, um dem Problem des Klimawandels wirkungsvoll zu begegnen."

Vattenfall betreibt in der Lausitz und Mitteldeutschland den modernsten Braunkohlekraftwerkspark der Welt. Die Kraftwerke waren in den 1990er Jahren mit einem Gesamtvolumen von 9 Mrd. € neu gebaut bzw. modernisiert worden. Das Pilotprojekt von Vattenfall zur CO2-Abscheidung findet in Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen deutscher Universitäten statt.

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23.11.2004
FH Lausitz lädt zu 4. Wissenschaftstagen ein

Erwartet werden hochkarätige Referenten und internationale Gäste
Die Fachhochschule Lausitz veranstaltet vom 24. bis zum 26. November 2004 an den Studienorten Senftenberg und Cottbus ihre 4. Wissenschaftstage.
Auf dem Programm, das die sechs Fachbereiche, der Studierendenrat, die Hochschulbibliothek und die Lausitzer Technologie Transferstelle im Zusammenwirken mit der Hochschulleitung vorbereiten, stehen unter anderem mehr als 50 hochinteressante Vorträge von Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, vor allem von Hochschullehrern der FHL. Das eigene Lehr- und Forschungspotenzial der Hochschule steht im Mittelpunkt. Angekündigt haben sich zahlreiche hochrangige Gäste aus Partnerhochschulen der FH Lausitz in Polen, Ungarn und Bulgarien.
So werden an den Wissenschaftstagen Vertreter der Jagiellonen Universität Kraków, der Universität Zielona Gora, der Universität Lódz, der Hochschule für Informatik Gorzów und der Universität Györ und der Freien Universität Varna teilnehmen. Die Szécheny István Universität Györ (Ungarn) wird durch ihren Rektor, Prof. Imre Czinege, vertreten. Die Delegation der Hochschule für Informatik Gorzów (Polen) steht unter Leitung des Rektors, Prof. Edward Janiszewski, und der Prorektor für Forschung und Internationale Kooperation, Prof. Józef Korbicz, leitet die Delegation der Universität Zielona Gora.
Den Auftakt gibt am 24. November um 9 Uhr der Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau am Studienort Senftenberg, wo am 24. und 25. November auch die Fachbereiche Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik und Wirtschaftswissenschaften mit breitem Themenspektrum und hochkarätigen Referenten aufwarten.
Letzteres gilt ebenso für den Studienort Cottbus. Hier beginnen die Wissenschaftstage am 24. November um 10 Uhr mit dem umfangreichen Programm des Fachbereiches Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik. Der Fachbereich Sozialwesen, die Hochschulbibliothek und der erstmalig bei den Wissenschaftstagen mitwirkende Studierendenrat schließen mit sich mit Vorträgen, einem Round Table und Aktionen an.
Höhepunkt am Abend des 24. November ist ein hochschulinterner Konzertabend, den das Kammerorchester des Collegium musicum im Konzertsaal der FHL bestreitet. Im Rahmen eines Empfanges wird Dr. Wolfgang Friedrich für seine langjährigen Verdienste um die Fachhochschule Lausitz zum Ehrensenator ernannt. Ebenso erfolgt die Verleihung des Gottlob-Schumann-Preises der Hochschule für die beste Diplomarbeit.
Vorgesehen ist die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der FH Lausitz und der Universität Zielona Góra zur Einführung eines gemeinsamen Master-Studienganges Computational Mechanics, an dem auch die Hochschule Zittau/Görlitz beteiligt sein wird.
Ihren Abschluss finden die Wissenschaftstage der Fachhochschule Lausitz am 26. November 2004 mit dem 6. Lausitzer FEM-Symposium, das die Arbeitsgemeinschaft Computational Mechanics am Studienort Cottbus organisiert.
Alle Interessenten sind herzlich zu den 4. Wissenschaftstagen eingeladen. Weitere Informationen unter Telefon 03573 85-285 bzw. –283.

Pressemitteilung Nr. 137

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29.10.2004
Vattenfall Europe Mining AG gründet „Stiftung Lausitzer Braunkohle“

Mit einer neu gegründeten Stiftung verstärkt die Vattenfall Europe Mining AG ihr regionales Engagement. Die „Stiftung Lausitzer Braunkohle“ wurde am 19. Oktober 2004 ins Stifteverzeichnis des Landes Brandenburg eingetragen. Sitz der Stiftung ist Cottbus. Mit Erträgen aus dem Stiftungsvermögen von insgesamt 4,3 Millionen Euro sollen Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Völkerverständigung, Jugend- und Altenhilfe sowie der Umweltschutz gefördert werden. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind die mit der Braunkohlenförderung in Verbindung stehenden Standorte in der Lausitz.
„Mit dem Engagement in der ‚Stiftung Lausitzer Braunkohle’ verfolgen wir das Ziel, die Lebensqualität und die Attraktivität der Region weiter zu erhöhen. Wir wollen dabei insbesondere Projekte unterstützen, die möglichst langfristige und nachhaltige Wirkungen entfalten“, benennt der Arbeitsdirektor von Vattenfall Europe Mining & Generation und Mitglied des Stiftungsrates Dr. Hermann Borghorst die Ziele der Stiftungsarbeit.
Die Stiftungsmittel sollen auf Schwerpunktprojekte konzentriert werden. Durch die Stiftung sollen unter anderem innovative Konzepte für die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten und zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit gefördert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, die sich in das Netzwerk regionaler Aktivitäten einordnen lassen. Konkret kann dies zum Beispiel durch die Förderung von Schüleragenturen, Jugendaustauschprogrammen oder gemeinnützigen Kinder- und Jugendprojekten umgesetzt werden. Der Stiftungsrat wird über die Vergabe der Stiftungsmittel entsprechend der Satzung entscheiden, welche auch die Möglichkeiten von Zustiftungen vorsieht.
Bereits im jahr 2000 brachten die Betriebsräte und Vertreter der IG Bergbau, Chemie, Energie im Aufsichtsrat Forderungen für ein stärkeres Engagement des Unternehmens in der Region ein. Erstes Ergebnis dieser Aktivitäten war die „Initiative für Arbeit und Ausbildung“ der damaligen Lausitzer Braunkohle Aktiengesellschaft (LAUBAG). Das hieraus hervorgegangene Netzwerk Lausitz ist Bestandteil der bundesweiten Initiative für Beschäftigung und konnte jüngst in einer Zwischenbilanz auf eine Reihe erfolgreicher Projekte zurückblicken. Als weiteres Resultat der Motivation durch die Arbeitnehmervertreter wurde im Jahr 2002 im Aufsichtsrat die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung beschlossen.
„Ein weiteres Mal kann die regionale Bedeutung und soziale Verantwortung der Bergbauwirtschaft in der Lausitz unter Beweis gestellt werden. Mit der Gründung und guten Finanzausstattung dieser Stiftung ist uns ein wichtiger Baustein, für den wir als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der LAUBAG und der nachfolgenden Vattenfall Europe Mining AG gerungen haen, geglückt“, unterstreicht das Mitglied des Stiftungsrates, der stellvertretende Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie sowie stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates der Vattenfall Europe Mining AG Ulrich Freese die Verantwortung des Unternehmens für die Region.
„Durch das stolze Stiftungskapital und die Vorgabe desSubstanzserhaltes kann die Stiftung auf lange Sicht wichtige Projekte in der Lausitz unterstützen. Mögliche Zustiftungen von weiteren Akteuren der Region würden den Ertrag sogar noch vergrößern und die Möglichkeiten der Stiftungsarbeit verbessern“, blickt Stiftungsratsmitglied und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Mining AG Helmut Franz in die Zukunft.
Die Stiftung präsentiert sich unter einem eigenen Logo. Zur weiteren Information erscheint in Kürze ein Flugblatt. Die Kontaktaufnahme mit der Stiftung und die Information über ihre Arbeit wird zukünftig auch über einen eigenen Internetauftritt möglich sein.

Die Organe der neu gegründeten „Stiftung Lausitzer Braunkohle“ sind der Stiftungsrat und der Vorstand.

Mitglieder des Stiftungsrates sind:
- Dr. Hermann Borghorst, Arbeitsdirektor Vattenfall Europe Mining & Generation
- Ulrich Freese, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Vattenfall Europe Mining AG
und stellvertretender Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie
- Helmut Franz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Vattenfall Europe Mining AG
- Wilfried Schreck, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG und Mitglied des Bundestages
- Rolf Seutemann, Vorsitzender der Geschäftsführung Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit
- Dr. Joachim Linstedt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Cottbus
- Dr. Norbert Pietsch, Vorstand der Stiftung Innovation und Arbeit Sachsen

Vorstände der Stiftung sind:
- Dr. Detlev Dähnert, Leiter Liegenschaften/Rekultivierung von Vattenfall Europe Mining & Generation
- Michael von Bronk, Leiter Personalmanagement von Vattenfall Europe Mining & Generation

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25.08.2004
Lausitz-Erklärung

Sachsen und Brandenburg unterzeichnen Lausitz-Erklärung

Sachsen und Brandenburg wollen in der Lausitz künftig länderübergreifend noch enger zusammenarbeiten. Dies haben die sächsische Wirtschaftsstaatssekretärin Andrea Fischer und der Brandenburger Staatssekretär Dr. C. Wolfgang Vogel mit einer heute in Schwarze Pumpe unterzeichneten Lausitz-Erklärung bekräftigt.

Beide Länder unterstützen die Fortführung des Regionalmanagements bis 2006 als „Voraussetzung zur dauerhaften Sicherung eines kontinuierlichen, durch die Region selbst getragenen wirtschaftlichen Entwicklungsprozesses“, heißt es in der Erklärung. Gemeinsame Schwerpunkte für das nächste Jahr sind u.a. der Aufbau eines Netzwerkes Bergbausanierung und Bergbaufolge-landschaften mit dem Ziel der Ansiedlung eines europäischen Kompetenzzentrums, die Verknüpfung von Tourismusangeboten sowie die Entwicklung eines einheitlichen Corporate Identity und einer Marketingstrategie.

„Die Lausitz ist eine der Nahtstellen zwischen dem alten und dem neuen Europa“, sagte Staatssekretärin Andrea Fischer. „Ob und wie das Zusammenwachsen gelingt, ist hier nicht nur hautnah mitzuerleben, sondern wird hier auch entscheidend mitbestimmt. Darum muss die Lausitz gemeinsam mit ihren polnischen und tschechischen Nachbarn wirtschaftlich vorankommen. Dazu werden wir weiterhin regionale Schlüsselprojekte und Zukunftstechnologien sowie Ausbildungs- und Bildungsangebote mit Blick auf das erweiterte Europa unterstützen.“

Staatssekretär Dr. Vogel erklärte: „Mit der Unterzeichnung der Lausitz-Erklärung werden der Strukturwandel und die zukünftige Entwicklung der Lausitz in der Politik beider Länder fest verankert. Die Fortführung und Vertiefung der bereits begonnenen länderübergreifenden Vermarktung der Lausitz stärkt den Wirtschaftsstandort für die Zukunft. Der Aufbau eines Netzwerkes Bergbausanierung und Bergbaufolgelandschaften ist ein weiterer Ausdruck der vorhandenen Kernkompetenzen der Region.“

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit

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17.05.2004
Stärkung des Industriestandorts Schwarze Pumpe

Richtfest der neuen Abwasserbehandlungsanlage im Industriepark Schwarze Pumpe

"Mit der neuen Kläranlage für den Industriepark Schwarze Pumpe wird ein deutliches Zeichen für den Erhalt und den Ausbau des Standortes gesetzt. Diese Investition hilft, die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts zu sichern. Der Neubau der Kläranlage steht auch im Einklang mit den Bestrebungen, die Technologie des SVZ am Standort zu halten."

Das erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns heute zum Richtfest für die neue Kläranlage im Industriepark Schwarze Pumpe.

"Im Hinblick auf die laufenden Ansiedlungsbemühungen muss der Standort insgesamt über ausreichende Kapazitäten zur Abwasserbehandlung verfügen", erklärte Minister Junghanns weiter. "Entsprechend kann die neue Kläranlage je nach Kapazitätsbedarf erweitert werden."

"In enger Zusammenarbeit mit der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg und den Verantwortlichen für die regionale Wirtschaftsförderung vor Ort arbeiten wir intensiv daran, neue Ansiedlungen für den Standort zu gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass den bereits angesiedelten Unternehmen und der neuen Papierfabrik der Hamburger AG bald weitere hochmoderne Unternehmen folgen werden," betonte Minister Junghanns.

Zum Hintergrund: Der Industriepark Schwarze Pumpe mit einer Gesamtfläche von 700 ha ist die größte zusammenhängende Industriefläche der Lausitz. Gegenwärtig sind noch 180 ha, also ca.
¼ dieser Fläche, verfügbar. In den letzten Jahren hat sich hier eine Vielzahl leistungsfähiger Unternehmen angesiedelt. Dazu zählen u.a. das moderne Großkraftwerk von Vattenfall, Jumbo Tec, die Linde AG, ThyssenKrupp Plant Service und die Knauf KG. Aktuellste Ansiedlung ist die österreichische Hamburger AG, die am Standort Schwarze Pumpe eine Fabrik zur Herstellung von Wellpappenrohpapier und Wellpappen errichtet. Die Inbetriebnahme der Papierfabrik ist für Ende 2004/Anfang 2005 geplant.


Ministerium für Wirtschaft Brandenburg

Bild: Projektgruppe Standortentwicklung

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07.11.2003
Standortentwicklung Schwarze Pumpe - Zwischenbilanz und Perspektive

Am 6. November 2003 haben Projektbeirat und Projektgruppe Standortentwicklung Schwarze Pumpe im Beisein von Vertretern der Wirtschaftsministerien von Sachsen und Brandenburg, des Vorstandes von Vattenfall Europe Mining und der Geschäftsführung der LMBV eine Zwischenbilanz bei der Entwicklung des Industriestandortes Schwarze Pumpe gezogen.

Schwerpunkte der bisherigen Arbeit waren die Erfassung und Dokumentation der
Ist-Situation, die Schaffung eines integrativen Standortimages sowie die Herausbildung der Projektgruppe als zentraler Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen im Industriepark Schwarze Pumpe.

Positiv bewertet wurde die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsfördereinrichtungen der Länder, Landkreise und Kommunen sowie dem brandenburgischen und sächsischen Regionalmanagement. Wesentlich ist dabei die Mitarbeit bei der infrastrukturellen Erschließung der nördlichen Entwicklungsgebiete des Standortes zur Ansiedlung der Papierfabrik Hamburger Spremberg.

Im Rahmen des Standortmarketing wurden eine Informationsmappe mit thematischen Foldern in deutscher und englischer Sprache sowie die Website www.industriepark.info. vorgestellt.

Der Projektbeirat beschloss, die Standortentwicklung des Industriepark Schwarze Pumpe mit der Projektgruppe fortzuführen. Die Wirtschaftsministerien und die Vorstände und Geschäftsführungen von Vattenfall Europe Mining AG, LMBV und SVZ sicherten die weitere Unterstützung des Projektes zu.

Als nächste Schwerpunkte wurden die konzeptionelle Weiterentwicklung des Standortmarketing sowie die Erarbeitung einer Standortentwicklungskonzeption festgelegt. Eine Bewertung des Entwicklungsstandes des Industrieparks Schwarze Pumpe erfolgt künftig im jährlichen Rhythmus.

Im Projektbeirat arbeiten die größten in Schwarze Pumpe ansässigen Firmen Vattenfall Europe Mining AG, LMBV und SVZ gemeinsam mit den Landkreisen Kamenz und Spree-Neiße sowie den Standortkommunen Spreetal und Spremberg an einer abgestimmten länderübergreifenden Entwicklung des Industriestandortes. Als Handlungsinstrument steht dem Beirat dabei seit Januar 2003 eine Projektgruppe, bestehend aus Mitarbeitern der drei Unternehmen zur Verfügung. Grundlage des Vorhabens ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsministerien des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen.

Dr. Detlev Dähnert
Sprecher des Projektbeirates
Tel.: 03573-78-2809
Fax: 03573-78-2804
e-mail: detlev.daehnert@vattenfall.de

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